Zensus 2022: So kannst du dich vor möglichen Betrügern schützen

Die Volkszählung hat begonnen. Tausende Menschen sind unterwegs, um die Deutschen zu befragen. Darunter befinden sich leider auch Kriminelle, warnen die Behörden.

Eine Figurengruppe steht auf einer Strichliste.
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Wie viele Menschen leben im Land? Wie leben und arbeiten sie? Deutschlandweit haben die Befragungen für den Zensus 2022 begonnen. Dafür sind zahlreiche Interviewer unterwegs, sogenannte Erhebungsbeauftragte und klingeln vielleicht auch an deiner Tür und stellen Fragen.

Behörden warnen vor Betrügern

Schon beim letzten Zensus 2011 gab es Trittbrettfahrer, die an sensible Daten wollten oder unberechtigten Zutritt zu Wohnungen oder Häusern. Die Polizei warnt, dass auch dieses Mal Betrüger versuchen werden, sich als Interviewer auszugeben.

Darauf musst du achten:

  1. Die Erhebungsbeauftragten kommen nie unangekündigt vorbei. Der erste Kontakt mit ihnen kommt ausschließlich über ein Terminankündigungsschreiben zustande, das bei dir im Briefkasten landet. Zudem haben die Interviewer offizielle Ausweise, die sie dir zeigen müssen.
  2. Die Interviewer dürfen nicht nach Einkommen, Religion, Bankinformationen, Ausweisdokumenten, Passwörtern, Unterschriften oder Impfstatus fragen. Ruf die Polizei, solltest du Zweifel haben.
  3. Du musst die Befrager nicht in die Wohnung oder dein Haus lassen. Zwar bist du verpflichtet, beim Zensus mitzumachen, wenn du ausgewählt wurdest. Aber das geht auch mit einem kurzen Gespräch an der Haustür oder online.  

Dieses Thema im Programm MDR JUMP - Bei der Arbeit | 17. Mai 2022 | 10:47 Uhr

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