Spritpreise auf Rekord-Niveau: Mit diesen Tipps seid ihr sparsamer unterwegs

Die aktuell hohen Spritpreise treffen uns Autofahrer hart. Es gibt allerdings ein paar hilfreiche Tipps, mit denen der Spritverbrauch zumindest ein wenig gesenkt werden kann. Von anderen gut gemeinten Tipps sollte man aber besser die Finger lassen.

Ein Mann betankt sein Auto an einer Tankstelle in den Bergen in Bayern.
Bildrechte: IMAGO / Rolf Poss

Je weniger ein Auto verbraucht, desto besser für unser Portemonnaie - gerade jetzt, wo die Spritpreise auf einem Rekordhoch sind. An welchen Stellen wir ganz einfach unseren Spritverbrauch senken können und von welchen Tipps zum Sparen wir lieber die Finger lassen sollten, haben wir uns mal angeschaut.

So könnt ihr einfach euren Verbrauch senken und Geld sparen

Es gibt Funktionen im Auto, die uns die Fahrt erleichtern. Dazu gehören beispielsweise im Winter die Sitzheizung, Heck- und Frontscheibenheizung oder bei Regen Scheibenwischer. Doch auch die fressen was von unserem Sprit und das teilweise sogar eine ganz schöne Menge.

Im Dauerbetrieb von einer Stunde verbraucht ein Scheibenwischer beispielsweise 0,15 Liter Sprit pro Stunde. Nun können wir auf den natürlich nicht verzichten, wenn es wirklich heftig regnet. Dafür können wir aber bei der Sitzheizung einiges einsparen. Die verbraucht nämlich bei einer Stunde Betrieb ganze 0,4 Liter Sprit. Noch deutlicher wird es bei der Klimaanlage. Die verbraucht im Schnitt 1,5 Liter Sprit pro Stunde. An diesen Stellen lässt sich also gut etwas Sprit einsparen in Zukunft.

Um immer die besten Tankpreise in der Umgebung zu finden, sind diverse Apps sehr hilfreich. Und neben dem günstigsten Preis, gibt es in vielen Apps auch noch ein paar versteckte Funktionen.

Mehr Tanken zeigt euch beispielsweise durch eine Spritpreisprognose den besten Zeitpunkt an, um günstig tanken zu können. Außerdem könnt ihr einen individuellen Preisalarm einstellen, der euch erinnert, wenn euer Grenzpreis an Geld, das ihr ausgeben wollt, erreicht wird.

Diese Tipps solltet ihr lieber meiden

Eco-Reifen bringen Reifenhersteller immer öfter auf den Markt. Sie versprechen ein enormes Spritsparen und leisten zusätzlich noch ihren Beitrag für die Umwelt. Experten raten allerdings davon ab. Demnach steht die geringe Ersparnis in keinem Vergleich zu dem wesentlich schlechteren Fahrverhalten, das Eco-Reifen auf nasser Fahrbahn bieten.

Ein Luftturbo in Form eines speziellen Ventils oder ein kleines Gebläse soll mehr Luft in den Motor drücken und so die Verbrennung optimieren. Allerdings liegt das Einsparpotenzial bei diesen Geräten eher bei null, so sagen Experten. Das liegt daran, dass Motoren mit Sensoren ausgestattet sind, die die Masse an Luft, die in den Motor gelangt, messen und anpassen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Feierabenshow | 11. März 2022 | 15:39 Uhr

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