Spargel: Fakten rund um das beliebte Gemüse

Die Spargel-Saison hat bei uns in Deutschland endlich begonnen. Zeit, sich mal ein wenig mit dem beliebten Frühjahrsgemüse auseinanderzusetzen.

Grüner und Weißer Spargel
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Endlich können wir das grüne oder weiße Gemüse wieder auf den Tellern finden. Bevor die Spargelzeit wieder im Handumdrehen vergeht und wir ein Jahr warten müssen, bis wir ihn wieder genießen können, gucken wir uns doch mal ein paar Fakten rund um das beliebte Gemüse an. Im MDR JUMP Interview klärt Ernährungswissenschaftlerin Julia Zichner über die leckeren Stangen auf.

1. Spargel ist gesund und kalorienarm

Das Frühjahrsgemüse ist nicht nur sehr gesund, sondern auch extrem kalorienarm. Laut Julia Zichner haben nur Gurken oder Blattsalate weniger Kalorien als Spargel - solange man beim Essen auf die viele Butter oder Sauce Hollandaise verzichtet.

2. Grüner oder Weißer - welcher ist gesünder?

Im Gegensatz zum weißen Spargel, der unterirdisch wächst und irgendwann seinen Kopf durch den Boden steckt, wächst der grüne Spargel oberirdisch. Sowohl der weiße als auch der grüne Spargel enthalten einiges an Vitaminen und Mineralstoffen. Doch welcher der beiden ist gesünder?

Wenn wir uns den Vitamingehalt der Spargelsorten anschauen, dann punktet der Grüne - der enthält doppelt so viel Vitamin C und Folsäure.

3. Quietschen als Qualitätsmerkmal

Den besten Spargel isst man frisch. Dieses Qualitätsmerkmal lässt sich tatsächlich am besten herausfinden, wenn man zwei Stangen aneinander reibt und diese einen quietschenden Ton erzeugen.

Es gibt sogar noch mehr Punkte, die man prüfen kann: Zum Beispiel wenn die Schnittstellen noch hell sind, wenn er angenehm durftet und man sagt auch, dass frische Spargelstangen einen ganz leichten Glanz haben und sich nicht biegen lassen.

4. Zucker beim Kochen gegen den bitteren Geschmack

Wenn Spargel zu dicht am Wurzelstock gestochen wurde, kann es vorkommen, dass er beim Verzehr recht bitter schmeckt. Dagegen gibt es einen simplen, aber effektiven Tipp: Zucker ins Kochwasser geben, der relativiert nämlich die Bitternote. Ein Teelöffel Zucker sollte dabei vollkommen reichen.

5. Spargel roh essen

Die meisten von uns kochen ihren Spargel bevor, sie ihn genießen. Tatsächlich kann man Spargel aber auch roh essen. Der schmeckt dann allerdings ein bisschen anders, als wir es von gekochtem Spargel gewöhnt sind:

Der berühmte Spargelduft, dieses typische Aroma, das haben wir erst, wenn wir Spargel garen. Roher Spargel erinnert vom Geschmack eher an Zuckerschoten.

Vorteil ist, dass die Vitamine, die beim Erhitzen kaputt gehen würden, dem rohen Spargel erhalten bleiben.

6. Spargel einfrieren

Wem die Spargelzeit, die ja meist nur wenige Woche lang ist, zu kurz hat, der kann Spargel tatsächlich auch problemlos einfrieren. Man sollte dabei allerdings beachten, dass der möglichst frisch und roh eingefroren wird.

Weißen Spargel vor dem Einfrieren am besten schon schälen, denn nach dem Auftauchen ist der so weich, da kann man dann nichts mehr schälen.

Am besten also direkt vom Tiefkühler in den Kochtopf geben, garen und genießen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Feierabendshow | 01. April 2022 | 14:27 Uhr

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