Die perfekte Wassermelone – so erkennst Du sie

Jedes Jahr das Gleiche: Es ist Melonenzeit im Supermarkt und wir versuchen mit Klopfen und Handwiegen herauszufinden, welche wirklich schon reif und saftig süß ist. Schauen wir mal auf die fünf wichtigsten Anzeichen.

aufgeschnittene Wassermelone auf einem Holzbrett
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Der perfekte Sommersnack

Gegrillte Wassermelone mit Agavensirup und Minze
Bildrechte: MDR/Jens Trocha

Rund 25 Kalorien auf 100 Gramm, bei Honigmelonen sind es auch mal bis zu 50 Kalorien. Dazu 95 Prozent Wasser und viele Vitamine und Mineralstoffe. Für heiße Sommertage, nach Sport und Wandern oder einfach so am Strand, die Melone ist eine tolle Frucht für den Sommer. Wichtig dabei: Damit der Geschmack stimmt, sollte sie reif sein. Manche Früchte werden aber wegen weiter Transportwege frühreif geerntet und reifen nicht immer im Supermarkt nach. Wonach müssen wir also schauen?

Die fünf wichtigsten Anzeichen für eine reife Melone

  1. Die Melone hat beim Klopfen einen möglichst tiefen, vollen Klang.
  2. Bei gleicher Größe ist die schwerere Melone auch die reifere.
  3. Wenn noch ein Stiel dran ist: Je vertrockneter desto reifer die Melone.
  4. Je kräftiger das Gelb oder Orange der Auflagefläche, desto besser.
  5. Braune Netzmuster sind Anzeichen für besonders süße Früchte.

Zuhause sollte die Melone dunkel und kühl gelagert werden, zwei Wochen sind kein Problem, angeschnittene Früchte halten sich im Kühlschrank bis zu drei Wochen.

Für die Auswahl am Buffet

Wer im Sommerurlaub oder bei der Strandparty am Buffet das richtige Stück greifen will, sucht nach einem schmalen weißen Streifen. Das ist der Teil zwischen grüner Schale und rotem Fruchtfleisch. Je schmaler er ist, desto reifer  die Melone. Achtung: Dieser Teil der Melone gilt meist als ungenießbar, ist er aber nicht. In ihm stecken besonders viele Vitamine. Und wir kochen gleich noch Marmelade daraus. 

So vielfältig verwendbar

Wassermelonensalat mit Feta, Minze und Sesam
Bildrechte: imago images / Westend61

Pur ist die Melone ein Durstlöscher, zur Dekoration ideal in Drinks oder auf dem Buffet. Melone kann aber auch gegrillt, in den Salat geschnitten oder als Saft getrunken werden.

Überraschung 1: Melonenmarmelade

Nein, dafür muss man keine Melone zerschreddern und so auf den Genuss der saftig süßen Stücke verzichten. In die Marmelade kommt, was übrig bleibt: Der weiße Rand unter der harten grünen Schale. Die muss man dafür mit einem Obstschäler entfernen, die weißen Stücke zerkleinern nach Rezept ansetzen, über Nacht ziehen lassen und schließlich Marmelade kochen.  

Überraschung 2: Melone selber anbauen

Melonen-Frucht in einem Beet
Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Auch in unseren Breiten können richtig große und süße Melonen wachsen. Wer sie selber ziehen will, muss dafür kein teures Saatgut kaufen. Es reichen die getrockneten Kerne von einem gekauften Exemplar. Melonen werden ähnlich wie Tomaten oder Zucchini ab März vorgezogen und ins Freie gepflanzt. Dann braucht die Pflanze einen sonnigen, windgeschützten Platz und sollte regelmäßig gegossen werden.

Überraschung 3: Melonenkerne kann man mitessen

Wer das nicht möchte und sie stattdessen rauspult, kann sie auch mal rösten und so in den Salat mischen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Die Themen des Tages | 20. Juni 2022 | 19:20 Uhr

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