Geld sparen: Einfache Tipps für's alltägliche Leben

Lebensmittel, Sprit und Strom werden immer teurer. Immer mehr Menschen versuchen Geld zu sparen. An welchen Stellen des alltäglichen Lebens lässt sich also vielleicht der ein oder andere Euro einsparen?

Geld
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Nicht nur Sprit, sondern auch Lebensmittel und Strom werden immer teurer. Laut einer neuen Studie schränken sich bereits 81 Prozent der deutschen in ihren Ausgaben ein. Doch an welchen Stellen des alltäglichen Lebens können wir wirklich ein paar unserer Ausgaben ganz einfach einsparen, ohne dass wir es wissen?

Heißes Wasser mit Wasserkocher oder Kochtopf?

Jeder zweite Deutsche besitzt einen elektronischen Wasserkocher. Laut Öko-Institut gehören sie damit zur Standardausstattung in deutschen Haushalten. Wer sich einen Tee, Kaffee oder Sonstiges machen will, greift oft zum Wasserkocher, um das Wasser zu erhitzen. Doch auch beim Erhitzen von großen Mengen Wasser, beispielsweise für Nudeln wird häufig zum Wasserkochen gegriffen. Das Wasser wird also im Kocher erhitzt und anschließend in den Kochtopf gegossen, anstatt es auf dem Herd zu erwärmen, weil das Zeit sparen soll. Das ist allerdings nicht sehr energiesparend, denn es wird doppelt Wärme aufgewendet. Zunächst wird der Wasserkocher mit dem Wasser erhitzt. Anschließend der Topf auf dem Herd, der zum Kochen genutzt wird. Bis etwa 1,5 Liter Wasser ist der Wasserkocher die energiesparendere Variante Wasser zu erhitzen, alles, was darüber hinausgeht, sollte direkt im Topf und auf dem Herd erwärmt werden.

Kein Ofen vorheizen mehr!

In vielen Rezepten wird dazu geraten, den Ofen bereits am Anfang des Kochens vorzuheizen. Das verbraucht allerdings eine Menge Energie und Strom. Die meisten Gerichte lassen sich auch ohne Vorheizen des Backofens prima zubereiten - dazu zählen beispielsweise Fertiggerichte, Kuchen, Brot, Aufläufe oder Tiefkühlware. Bis zu 20 Prozent Energie lassen sich so einsparen. Bei ein paar Teigen ist es allerdings trotzdem sinnvoll, den Ofen vorzuheizen, da nur ein warmer Ofen das Zusammenfallen des Teiges verhindert und eine lockere Konsistenz behält. Dazu zählen zum Beispiel Biskuitteige oder Souffléeteige.

Wichtig: Wenn der Backofen doch vorgeheizt wird - immer leer vorheizen. Bleche oder Gitter sollten alle vorher entfernt werden, da sonst noch mehr unnötige Energie genutzt wird.

Portmonee schonen bei Spül- und Waschmaschine

Ein Geschirrspüler oder Waschmaschinen verbrauchen im Jahr schon mal je etwa 200 Kilowattstunden. Umgerechnet sind das etwa 60-90 Euro. Mit ein paar simplen Tricks lässt sich aber auch an dieser Stelle der ein oder andere Euro einsparen. So sollte beispielsweise um energiesparend Wäsche zu waschen, die Temperatur beachtet werden. 30-40 Grad reichen in der Regel aus und sparen etwas am Strom. Beim Geschirrspülen sollte drauf geachtet werden, dass der Schmutz nicht eintrocknet, lieber vor dem Spülgang einmal von groben Resten entfernen. Vorbereitung ist hier also das Zauberwort!

Außerdem lässt sich auch bei der Wahl der Spültabs etwas Geld sparen, denn: Teure Markentabs sind nicht unbedingt besser als Tabs der Hausmarke, die häufig deutlich weniger kosten.

Sparen beim Einkaufen

Wöchentliche Angebote in Supermärkten helfen beim Sparen. Um einen Überblick zu bekommen, welche Supermärkte welche Lebensmitten zu einem guten Angebot verkaufen, sollen Apps helfen. Im App-Store sind einige kostenlos erhältlich.

Auch mit Rabattcoupons lässt sich sparen - Rabatte, zwei zum Preis von einem oder Geld zurück für ausgewählte Artikel. Besonders attraktiv werden Coupons dann, wenn betreffenden Produkte gerade im Angebot sind. In Kombination mit dem Coupon lässt sich dann oft ordentlich Rabatt erreichen.

Außerdem auch ein guter Tipp: Nie hungrig einkaufen. Hunger verleitet dazu, mehr einzukaufen als man tatsächlich braucht. Das spart Geld und Kalorien.

Versicherungen

Durch sinnvolle Vergleiche und Vermeidung von unnötigen Versicherungen oder Leistungen lassen sich um die 100€ und teilweise bis 800€ sparen, wenn man einen regelmäßigen Versicherungswechsel durchführt.

Durch Home Office während der Corona-Zeit blieb bei einigen das Auto häufiger stehen als normalerweise. Das könnte sich nun positiv auf den Geldbeutel auswirken. Kfz-Versicherungen messen die jährliche Fahrleistung, um den Beitrag festzulegen. Nach einer Auswertung vom Vergleichsportal CHECK24 könnte man fast 18% sparen, wenn man nur 12.000 Kilometer statt wie üblicherweise 16.000 Kilometer gefahren ist. Wer also in den letzten Jahren das Auto hat stehen lassen, kann bei seiner Versicherung die Unterschreitung der Kilometer nachmelden und auf einen niedrigeren Beitrag hoffen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Feierabendshow | 06. Mai 2022 | 18:47 Uhr

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